Wie entstehen Sitzschmerzen und wie kann man sie vermeiden?

Beim Fahrradfahren konzentriert sich der größte Teil des Körpergewichts auf den Sattel. Dies führt häufig zu Sitzproblemen (Sitzstress) in Form von Taubheitsgefühl, Schmerzen im Bereich der Sitzknochen, Genitalien oder Weichteilen – bei Frauen und Männern. Auch Reibung kann zu Beschwerden führen.

Terry macht den Unterschied

Frage: Brauchen Männer und Frauen unterschiedliche Sättel?

Ja! Eines der sinnvollsten geschlechtsspezifischen Produkte am Fahrrad ist der Sattel.

Der größte Unterschied zwischen Männern und Frauen liegt zweifelsfrei im Genital- und Sitzbereich. Beim Radfahren lastet ein großer Teil des Körpergewichts auf dieser kleinen Fläche, die äußerst drucksensibel reagiert.

Unzählige Fahrradprodukte werden speziell für Männer und Frauen angeboten, zum Beispiel Unterwäsche, Shorts, Trikots, Schuhe, Helme, Handschuhe oder Rucksäcke. So auch der Fahrradsattel von Terry.

Terry beschäftigt sich bereits seit 1994 wissenschaftlich mit dieser Thematik und ist Pionier in der Entwicklung ergonomischer Fahrradsättel. Über diese Zeitspanne hat Terry sich eine Expertise aufgebaut, dem Sitzstress von Männern und Frauen konsequent entgegenzuarbeiten.

Druckfrei, wo es darauf ankommt. Kontaktzonen des Damm- und Genitalbereichs von Mann und Frau.

Frauenspezifische Entlastung im vorderen Bereich des Sattels

Der Frauensattel verfügt über einen breiten und nach vorn auslaufenden Entlastungskanal. Dadurch wird das Weichteilgewebe des Genitalbereichs optimal entlastet.

100 % Women
Sensibler Genital­bereich

Bei Frauen liegt der Schambeinbogen tiefer als bei Männern. Dadurch werden die außen liegenden Genitalien beim Sitzen auf konventionellen Sätteln stark belastet.

Männerspezifische Entlastung im hinteren Bereich des Sattels

Der Männersattel verfügt über einen nach hinten auslaufenden Entlastungskanal. Dadurch wird der sensible Dammbereich von Druck befreit.

100 % Men
Sensibler Damm­bereich

Bei Männern können Harnröhre und Schwellkörper im Dammbereich nicht ausweichen und werden unangenehm belastet. Die vorn liegenden Genitalien sind mobil und können bei aufkommendem Druck ausweichen.

3-Zonen-Komfortprinzip

Der Sitzkomfort wird spürbar verbessert. Der Sitzdruck wird gleichmäßig verteilt, und Beschwerden werden minimiert.

  1. Entlastungsöffnung: Kein Druck im Damm- und Genitalbereich
  2. Übergangsbereich: Kein Kantendruck durch sanfte Übergänge im Bereich des Entlastungskanals
  3. Sitzfläche: Gleichmäßige Druckverteilung durch eine an den Sitzknochenabstand und die Sitzposition angepasste Sitzfläche

Stufenfreies Sitzen – ohne Kippmoment

Radfahrer verändern, je nach Belastungsgrad und Belastungsdauer, intuitiv ihre Sitzposition, um den individuellen Sitzdruck im Sattel zu reduzieren.

Bei Stufensätteln ist diese natürliche Bewegung jedoch nahezu ausgeschlossen, da dies zu einem Abrutschen von der Stufe und somit zu einer starken Druckbelastung im Genitalbereich führt.

Terry: Stufenfreies Sitzen mit Entlastungskanal für optimale Druckverteilung bei Veränderungen der Sitzposition.
Stufenkonzept: Störendes Kippmoment = hoher Druck bei Bewegungen auf dem Sattel

Das Terry-Expertenteam

  • Hedda zu Putlitz Physiotherapeutin
  • Dr. Kim Alexander Tofaute Sportergonom
  • Dr. med. Uwe Niekerken Urologe

Unser Terry-Ergonomie-Labor mit Urologe Dr. med. Uwe Niekerken, Physiotherapeutin Hedda zu Putlitz und Sportergonom Dr. Kim Alexander Tofaute steht für ergonomisches und medizinisches Know-how rund um den Fahrradsattel.

Der Sattel ist die zentrale sensorische Schnittstelle zwischen Mensch und Fahrrad. Die Unterschiede von Frauen und Männern, insbesondere im Sitz- und Urogenitalbereich, erfordern eine spezifische Sattelergonomie. Dr. Kim Tofaute

Der passende Sattel

Race-, Sport-, Fitness- und Touringsättel von Terry werden in unterschiedlichen Sitzbreiten angeboten.

Ergonomisch gesehen sind zwei Faktoren wichtig: der individuelle Sitzknochenabstand und die individuelle Sitzposition.

Genauer genommen ist nicht der Sitzknochenabstand entscheidend, sondern die Bereiche der Sitzknochen (Schambeine), die mit dem Sattel beim Fahren in Kontakt sind. Aufgrund der anatomischen Form der Beckenknochen wird der Abstand dieser Bereiche umso kleiner, je weiter eine Person nach vorn gestreckt sitzt. Wobei die Schambeine bei Frauen in einem anderen Winkel stehen als bei Männern.

Frauensattel

  • RaceComfort: Arteria‍-‍Serie

    Standard
    9–12 cm
    Max
    12–15 cm
  • SportComfort: Exera‍-‍Serie

    Standard
    9–12 cm
    Max
    12–15 cm
  • FitnessComfort: Figura‍-‍Serie

    Standard
    9–12 cm
    Max
    12–15 cm
  • TouringComfort: Fisio‍-‍Serie

    Standard
    9–12 cm
    Max
    12–15 cm
  • CityComfort: Anatomica‍-‍Serie

    Eine Größe
    Der Einsatzbereich und die sehr aufrechte Sitzposition erfordern keine unterschiedlichen Sattelbreiten.

Männersattel

  • RaceComfort: Arteria‍-‍Serie

    Standard
    9–12 cm
    Max
    12–15 cm
  • SportComfort: Exera‍-‍Serie

    Standard
    9–12 cm
    Max
    12–15 cm
  • FitnessComfort: Figura‍-‍Serie

    Standard
    9–12 cm
    Max
    12–15 cm
  • TouringComfort: Fisio‍-‍Serie

    Standard
    9–12 cm
    Max
    12–15 cm
  • CityComfort: Anatomica‍-‍Serie

    Eine Größe
    Der Einsatzbereich und die sehr aufrechte Sitzposition erfordern keine unterschiedlichen Sattelbreiten.

Sitzbreiten-Messung: Der passende Sattel

Terry-Sättel der Race-, Sport-, Fitness- und Touring-Kategorien werden in zwei Sitzbreiten angeboten, um den individuellen Sitzknochenabständen zu entsprechen. Nur so kann sichergestellt werden, dass das 3-Zonen-Komfortprinzip perfekt funktioniert.

Zur Ermittlung der passenden Sitzbreite empfiehlt Terry die markenübergreifende, innovative digitale Sitzbreiten-Messung von Ergon. Hiermit lässt sich einfach und präzise die Sitzbreite für alle Sättel ablesen.